Home    Sägen    Bohren    Schleifen    Hämmern    Renovieren

Sägen

Mit „Sägen“ assoziieren viele Menschen „Holz“. Balken werden zurechtgesägt, die Äste von Bäumen werden gekappt. Sägen ist aber auch eine Arbeit, bei der etwa Metallrohre, Kunststoffrohre oder –platten auf eine erforderliche Länge gestutzt werden. Es gibt unterschiedlichste Sägen auf dem Markt: das beginnt mit einfachen Laubsägen, mit denen man gut auch Kurven in nicht allzu dicke Holzplatten sägen kann, geht über Stichsägen, Fuchsschwänze bis zu Handkreissägen. Generell kann man mit Muskelkraft zu bedienende und elektrische Sägen unterscheiden. Eine kleine Heimwerker-Sägekunde gefällig?

Laubsäge
Sie gehört zu den Handsägen. Holzgriff und U-förmiger Bügel zeichnen sie aus. Zwischen die Enden des Bügels wird das Sägeblatt gespannt.

Fuchsschwanz
Säge mit relativ kurzem Sägeblatt, an das ein Griff montiert wird. Fuchsschwänze existieren als Hand-, aber auch als elektrische Sägen. Die Sägeblätter können je nach Verwendungszweck und zu durchsägendem Material ausgetauscht werden. Elektrische Varianten haben meist eine Leistung von etwa 500 bis 1000 Watt. Sie können nicht allein mit Sägeblättern ausgerüstet werden, sondern beispielsweise auch mit Bürsten, Raspeln oder Feilen. Ein elektrischer Fuchsschwanz mutiert so zum Allzweckgerät. Von der so genannten Feinsäge unterscheidet sich der Fuchsschwanz dadurch, dass er keinen verstärkten Rücken besitzt.

Handkreissägen
Wer diese Art der Sägen für möglichst unterschiedliche Sägearbeiten verwenden möchte, ist mit einer Sägetiefe ab 60 Millimetern gut beraten. Man unterscheidet hier Tauch- von Pendelhaubensägen. Bei Tauchsägen ist das Sägeblatt beim Stillstand der Säge im Gerät verborgen, bei der Pendelhaubensäge durch die Pendelhaube geschützt.

Kettensägen
Kettensägen haben eine gewaltige Kraft und eignen sich deshalb für Arbeiten mit dicken zu durchsägenden Materialien wie Holzstämmen. Kettensägen sind grundsätzlich mit beiden Händen zu führen; Über-Kopf-Arbeiten sollten auf jeden Fall vermieden werden.